Therapie

Schröpfen

 

Schon die Naturvölker Amerikas, Afrikas und Asiens kannten die Schröpfbehandlung. Bei dieser Therapieform wird in Gefäßen aus Glas, Metall, Holz oder Bambus ein Vakuum erzeugt und mit der Öffnung nach unten auf bestimmten Hautzonen (Reflexzonen) aufgesetzt, meist am Rücken oder am Bauch.

 

Die Saugnäpfe erzeugen eine bessere Durchblutung und eine Auflösung der Energieblockaden im darunter liegenden Gewebe. Als besonders hilfreich erweist sich diese Behandlung bei chronischen Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Verspannungen, Fibromyalgie, Menstruations-  störungen, Erkältung u.a.

 

Nach der Akupunkturlehre verläuft 3 - 4 cm neben der Wirbelsäule der Blasenmeridian. Auf ihm befinden sich die sogenannten Einflusspunkte (Reizpunkte) aller inneren Organe. Werden diese Punkte durch Schröpfen stimuliert, bewirkt das eine allgemeine Stärkung des Organismus.

 

 

Hätten Sie’s gewusst?

 

Die Sonderform des Schröpfens ist die Schröpfmassage. Dabei wird der Rücken mit einer Schröpfsalbe eingerieben, die die Durchblutung fördert und die Haut gleitfähig macht. Dann setzt man ein großes Massageschröpfglas mit weichem Rand auf und zieht es mit gleichmäßigen, langsamen Bewegungen über den Rücken.